Podiumsdiskussion

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Brauchen wir Feministische Pornografie und hat sie sogar einen Bildungsauftrag?

Sonntag 22.10.2017, 16Uhr in der Urania

An der Urania 17, 10787 Berlin

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Der Zugang zu Pornografie ist über das Internet für alle jederzeit möglich. Junge wie ältere Leute, Teenager und Teens beziehen hier mehrheitlich ihr Wissen über Sexualität. Vermittelt wird ein stark normiertes, kategorisiertes und betont leistungsorientiertes Verständnis von Lust und Liebe, das zudem kommerziellen Zwecken dient. Auch hinter sogenanntem „Alternativ Porn“ verbergen sich oftmals die gleichen Stereotypisierungen. Positive und lustvolle, umfassende sexuelle Aufklärung ist aber immer noch schwer zugänglich und wird staatlicherseits wenig gefördert. So scheint es, als ob der sexuelle Bildungsauftrag dem Mainstream (Porn) überlassen wird.
Der sex-positive Feminismus, der in den letzten 15 Jahren großen Zulauf erfährt, möchte nicht nur positive und nicht diskrimierende Ansätze aufzeigen, sondern konkretes sexuelles Wissen vermitteln. Was und wie Feministische Pornografie dies umsetzt und zu sexueller Kommunikation und auch Konsensfindung beiträgt, das diskutieren wir in einer international besetzten Runde:

  • Prof. Ula Stöckel (D), feministische Filmemacherin der ersten Stunde und frühere Programm-Adviserin der Internationalen Filmfestspiele Berlin und Venedi
  • María Llopis (ES), Filmemacherin und Aufklärerin
  • Dorrie Lane (USA), Filmavantgardistin & Sex-Aufklärerin
  • MS Naughty (US), Erotik-Filmemacherin
  • Moderation: Dr. Laura Méritt, Kommunikationswissenschaftlerin und Sexologin, Berlin

 

 

weitere PorYes-Veranstaltungen:

Fr. 20.10., 18h, PorYes WarmUp, PorYes-Salon, Sexclusivitäten
Sa. 21.10., 20h: Preisverleihung, HAU Hebbel am Ufer
Sa., 21.10., ab 23h: Party, Freudenzimmer
Mo. 23.10.,19h: PorYes PornTalk, Humboldt Universität
regelmäßig Watch and Vote: Wahl des Publikumspreises im PorYes-Salon bei Sexclusivitäten