Die Auster-Prämierten
An diese Pionierinnen der Lust, die einen wesentlichen Einfluß auf die sexpositive Pornoszene in Europa haben, wurde der erste feministische Pornofilmpreis Europa verliehen:
![]() © Arthur Cohan |
Die Amerikanerin Candida Royalle, eine der ersten feministischen Pornomacherinnen, kann auf ein umfangreiches Lebenswerk von ca. 30 Filmen zurückblicken. Sie ist auch heute noch eine unabhängige Produzentin, die sich durch humorvolle und intelligente Pornos auszeichnet, in denen nicht nur Emotionen gezeigt, sondern auch niveauvolle Dialoge geführt werden. Sie ist auch eine der wenigen Filmemacherinnen, die Safer Sex unterstützen und in ihren Filmen zeigen.
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![]() © Annie Sprinkle |
Die Pornoqueen und Performancekünstlerin Annie Sprinkle verdient Anerkennung für ihr vielfältiges Lebenswerk und hat sich durch liebevolle Sex-Aufklärungsfilme und ihr natürliches Auftreten einen unvergesslichen Namen gemacht.
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![]() © Maria Beatty |
Eine Amerikanerin aus Paris ist die renommierte Maria Beatty, deren zahlreiche Filme schon im Museum of Modern Art gezeigt wurden. Ihre hochästhetischen Filme der detailliert inszenierten Lust begründeten eine neue und eigene Kategorie des „Film Noir Erotique“.
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![]() © Umayyah Cable, Courtesy of Pink and White Productions Inc. |
Indie-Porn-Filmemacherin Shine Louise Houston hat die feministische queere Szene erobert und begeistert auch in Europa mit expliziten und spannungsgeladenen Sexszenen, kompetenten und anregenden Darstellerinnen, Gender-Trouble und jetzt auch mit einem Sex-Spielfilm.
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![]() © Petra Joy |
Deutsche Newcomerin ist die in London lebende Petra Joy, die Frauenfantasien und -gelüste künstlerisch umsetzt und damit den europäischen kommerziellen Markt eroberte.
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© Greta Schmidt |
Der Überraschungspreis ging an die Gruppe "S.A.F.E.", die in Deutschland erstmalig 1993 das Thema Safer Sex und Lesben sowie behinderte Sexualität auf die Leinwand brachte. |












